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Eltern zu Ergebnissen der IQB-Studie

Die Landeselterninitiative für Bildung wertet die positiven Kennzahlen zur Entwicklung der Kompetenzen der Grundschüler im Saarland als erfreuliche Anzeichen eines größer gewordenen Stellenwerts schulischer Bildung in der Landespolitik, aber auch als das Ergebnis großer Anstrengungen der Kollegien dort. Dies dürfe aber nicht den Blick dafür verstellen, dass die positive Entwicklung in Gefahr geraten werde, wenn die inzwischen eingetretenen Belastungen an den Grundschulen weiterbestünden. Die hohe Unterrichtsverpflichtung der Schulleitungen schränke ihre Zeit für die notwendige pädagogische Weiterentwicklung der Schule für Inklusion, mehr individuelle Förderung, Einbeziehung von Flüchtlingskindern und Sprachausbildung stark ein. Zudem seien sie mit Verwaltungsarbeit eingedeckt. Vielen Kommunen fehle das Bewusstsein für das Gelingen von Schulen und ihre Verantwortung dafür. Sie kämen ihrer im Schulordnungsgesetz bestimmten Pflicht nicht nach, genügend Personal für Verwaltung, Bürotätigkeiten und Betreuung der Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Eine Schule sei dann morgens auch für Eltern nicht erreichbar. An rund einem Viertel aller Grundschulen im Saarland (43 von 160) sind die Sekretariate weniger als 8 Stunden in der Woche besetzt. Ganz absurd ist es, wenn Schulen nur Beschäftigte, die im Rathaus sitzen, für Verwaltungsarbeiten zur Verfügung stehen.