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Eltern kritisieren Haushaltentscheidungen der Koalition

Die Landeselterninitiative für Bildung hält die Entscheidung der CDU-SPD-Koalitionsregierung für "falsche Prioritätensetzung bei knappem Geldbeutel", in ihrem ersten Haushalt mehr Steuergelder für zusätzliches Lehrerpersonal als erstes für die Nachmittagsbetreuung und für Sprachförderklassen zu finanzieren und lehnt auch eine Einführung von Verwaltungskostenbeiträgen an Hochschulen strikt ab.

Fachtagung „Bildungsrisiko Armut: Was tut Not?“

Dienstag, 19.9.2017, 14.30-18.00 Uhr, in der Arbeitskammer des Saarlandes (Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken)

Konzentration auf Qualität an Schulen zeigt langsam Wirkung, aber noch viele Handlungsfelder

Die Landeselterninitiative für Bildung sieht im Bildungsmonitor 2017 der Lobbyorganisation der Unternehmensverbände der Metall- und Elektroindustrie den Bildungsbegriff zu verengt auf die Frage, wie es den Bundesländern gelingt, zur Fachkräftesicherung beizutragen. Zu sehr gehe es darum, das Bildungswesen stärker an Wirtschaftsinteressen auszurichten. Nicht umfasst werde mit den vielen Indikatoren etwa die Persönlichkeitsentwicklung, soziale und kulturelle Bildung sowie die Demokratiebildung.

Eltern: Landesregierung und Schulträger müssen jetzt handeln, um bei den zu erwartenden steigenden Schülerzahlen einen geordneten Schulbetrieb sicherzustellen

Die Landeselterninitiative für Bildung hat vor Beginn des neuen Schuljahres Anstrengungen der Landesregierung und der Schulträger gefordert, gute Rahmenbedingungen für das Lernen an den Schulen im Land sicherzustellen. Es sei mehr als ärgerlich, dass an vielen Standorten die räumlichen Verhältnisse so eng geworden seien, dass Container auf Schulhöfen als Klassenräume herhalten müssten.

Landeselterninitiative fordert Ministerratsentscheidung für den Erhalt des Grundschulstandorts Perl-Besch und von der Gemeinde Korrektur des Schulentwicklungsplanes (weil falsche Schülerzahlen zu Grunde gelegt)

Die Landeselterninitiative für Bildung hat die Landesregierung aufgefordert, eine Entscheidung des Ministerrats für den Erhalt des Grundschulstandorts Perl-Besch herbeizuführen. Der Gemeinde hat die Initiative geschrieben, sie müsse ihren Schulentwicklungsplan korrigieren, indem sie ihn den zu erwartenden wesentlich höheren Schülerzahlen, als im Plan zugrunde gelegt, anpasst und den Standort Besch für die Grundschule beibehält.

Landeselterninitiative für Bildung fordert Haushaltsentscheidungen für Inklusion

Die Landeselterninitiative für Bildung hält die Entscheidung der CDU-SPD-Koalitionsregierung, in ihrem ersten Bildungshaushalt zusätzliches Lehrerpersonal als erstes für die Nachmittagsbetreuung zu finanzieren, für die falsche Weichenstellung.

Landeselterninitiative fordert Veröffentlichung der neuen Schulentwicklungspläne

Die Landkreise als Schulträger der weiterführenden Schulen mussten nach der Schulentwicklungsplanungsverordnung bis zum 31. Mai 2017 dem Bildungsministerium einen abgestimmten und in den Gremien beschlossenen Schulentwicklungsplan für den Planungszeitraum 2017-2022 vorlegen.