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Landeselterninitiative für Bildung zur aktuellen Diskussion G 8/G 9 im Saarland

Die Landeselterninitiative für Bildung vertritt die Auffassung, dass eine Streckung der Unterrichtsstunden von acht auf neun Jahre bis zum Abitur an Gymnasien, wie sie Gegenstand des laufenden Volksbegehrens ist, nicht automatisch zu besserer schulischer Bildung führt und den Schulerfolg nicht abkoppelt von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler.

Landeselterninitiative für bessere Rahmenbedingungen an Grundschulen - nicht die Lehrerinnen und Lehrer sind schuld!

Für die Landeselterninitiative für Bildung belegt die am 5. Dezember 2017 vorgestellte Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2016 dringenden Verbesserungsbedarf, denn die Grundschulen schafften es unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht, mit ihrer Arbeit für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.

Eltern kritisieren Verschlechterung der Bedingungen für das Lehramtstudium

Die Landeselterninitiative für Bildung kritisiert, dass die Einsparungen, die der Universität von der Landesregierung auferlegt wurden, zu Defiziten in der Lehrerausbildung führen, die gerade in diesen Zeiten kontraproduktiv seien.

Schüler und Eltern fordern mehr Demokratie in der Schule

Die Landesschülervertretung und die Landeselterninitiative für Bildung haben Bildungsminister Commerçon (in einem Gespräch am 28.10.2017) gebeten, im Saarland für eine flächendeckende, gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ein aktives Leben in der Demokratie zu sorgen.

Eltern zu Ergebnissen der IQB-Studie

Die Landeselterninitiative für Bildung wertet die positiven Kennzahlen zur Entwicklung der Kompetenzen der Grundschüler im Saarland als erfreuliche Anzeichen eines größer gewordenen Stellenwerts schulischer Bildung in der Landespolitik, aber auch als das Ergebnis großer Anstrengungen der Kollegien dort. Dies dürfe aber nicht den Blick dafür verstellen, dass die positive Entwicklung in Gefahr geraten werde, wenn die inzwischen eingetretenen Belastungen an den Grundschulen weiterbestünden.

Eltern kritisieren Haushaltentscheidungen der Koalition

Die Landeselterninitiative für Bildung hält die Entscheidung der CDU-SPD-Koalitionsregierung für "falsche Prioritätensetzung bei knappem Geldbeutel", in ihrem ersten Haushalt mehr Steuergelder für zusätzliches Lehrerpersonal als erstes für die Nachmittagsbetreuung und für Sprachförderklassen zu finanzieren und lehnt auch eine Einführung von Verwaltungskostenbeiträgen an Hochschulen strikt ab.

Konzentration auf Qualität an Schulen zeigt langsam Wirkung, aber noch viele Handlungsfelder

Die Landeselterninitiative für Bildung sieht im Bildungsmonitor 2017 der Lobbyorganisation der Unternehmensverbände der Metall- und Elektroindustrie den Bildungsbegriff zu verengt auf die Frage, wie es den Bundesländern gelingt, zur Fachkräftesicherung beizutragen. Zu sehr gehe es darum, das Bildungswesen stärker an Wirtschaftsinteressen auszurichten. Nicht umfasst werde mit den vielen Indikatoren etwa die Persönlichkeitsentwicklung, soziale und kulturelle Bildung sowie die Demokratiebildung.